Werbung schalten bei WhatsApp – So wird es aussehen!

Die einstigen Gründer WhatsApp’s hatten sich immer dagegen ausgesprochen, nun kommt es doch: Werbung. Doch was heißt das für Nutzer und wie werden wir WhatsApp 2019 auch für das Marketing verwenden können?

Facebook Ads kennen wir ja schon

Und Facebook steckt auch hinter WhatsApp! Zumindest seit sie es 2013 von den ursprünglichen Entwicklern für 16 Milliarden Dollar übernommen haben. Seit 2016 keimten dabei Gerüchte auf, dass Facebook seine Strategie auch auf die neu erworbene Tochter ausweite, für 2019 wurde dies nun vom Vizepräsident des Unternehmens, Chris Daniels, bestätigt. In einem Interview mit der „Economic Times India“ verriet er erste Details zu den geplanten Änderungen. So werden zukünftig Anzeigen im WhatsApp-Status (ähnlich zum Story-Feature aus Instagram) zu sehen sein. Mit der Beschränkung auf den Status will man verhindern, dass die Masse an Werbeeinblendungen die Nutzerinteraktion gefährden könnte. Damit sind ursprünglich vermutete Werbeeinblendungen in den einzelnen Chats mit anderen Personen aktuell vom Tisch. Außerdem bliebe WhatsApp damit für jeden Nutzer weiterhin kostenlos, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll es weiterhin geben. Es soll wohl in den Einstellungen des Messengers eine Möglichkeit bestehen die Werbung zu deaktivieren.

Only-Status? – Nicht mit der Business API

Seit Anfang August 2018 bietet das Unternehmen mit der „WhatsApp Business API“ eine Schnittstelle an, wie (zahlende) Firmen vie Chat in direkten Kontakt mit Kunden treten können. Ja genau, per Chat. Auch wenn die Business API nicht als Werbemaßnahme verstanden werden soll öffnet sich WhatsApp als riesiger Messenging-Dienstleister nach und nach Unternehmen. Immerhin werden hier nur Nutzer angesprochen, welche dem direkten Kontakt zuvor zustimmten.

So oder so.

Facebook kann sich eines nicht erlauben: Und das ist die Marktmacht, die WhatsApp nunmal hat, zu verlieren. Daher vermuten wir, dass man hier sehr behutsam anfangen wird tätig zu werden und die genauen Nutzerreaktionen misst. Grundsätzlich stellt sich natürlich noch die Frage inwieweit die Ende-zu-Ende Verschlüsselung aufgeweicht wird um Daten zu erhaschen, die Unternehmen dann dazu nutzen können zielgenau anzusprechen. Schreibe ich mit einem Freund über einen kaputten Toaster, werden mir dann gleich Vorschläge von möglichen neuen Alternativen angezeigt? Für Unternehmen (und auch uns als Beratung in diesem Gebiet) äußerst interessant.

Wir vermuten auch, dass ähnlich zur Integration der Instagram-Werbemöglichkeiten die Werbung bei Whatsapp über den Facebook eigenen Werbeanzeigenmanager laufen soll. Immerhin hat Facebook hier die Nutzer und kann die neuen Möglichkeiten entsprechend präsentieren. Daher wird auch der preisliche Rahmen wohl ähnlich zu den Schaltungen in sozialen Netzwerken bleiben, was es auch kleinen und mittelständischen Unternehmen möglich macht dies zumindest man auszuprobieren! Bleibt Facebook hier auch den Anfang 2018 gesetzten Prinzipien treu das „Soziale“ wieder mehr in den Vordergrund zu rücken und wird damit Regionalität wertgeschätzt sehen wir hier gute Möglichkeiten für Werbeschaltungen. Aber auch für Nutzer, die mit „Ihrer“ Marke ganz neu interagieren wollen und können.

Wir bleiben für Euch auf jeden Fall am Ball!

 

 

Robert ist Inhaber von KLINQ Marketing und beschäftigt sich täglich damit Online-Auftritte von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen auf ein neues Level zu heben.

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